Lokale Projekte

Mamma! - Unterstützung für das Brustzentrum Konstanz

Hintergrund unseres Engagements

Brustkrebs

Eine von acht Frauen erkrankt jährlich an Brustkrebs. Es ist die für Frauen häufigste Krebserkrankung. Von 70000 Neuerkrankungen überleben die Krankheit nach fünf Jahren 88 Prozent. Bei Männern ist die Rate bei 650 Erkrankungen relativ gering – somit ist Brustkrebs eine typische Frauenerkrankung.

Es gibt zwei Erkrankungspeaks – zwischen 50 und 60 und ab 75. 30 Prozent der Frauen sind bei Diagnosestellung unter 55 Jahre; im Alter von 15 bis 35 Jahren gibt es kaum Erkrankungen. In Deutschland erhalten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung. 

Brustkrebs-Untersuchung

Für eine gute und fundierte Diagnostik veranlassen Ärzte nach der Tast- und Ultraschall-untersuchung eine Mammografie. Bei einer Mammografie bleiben etwa 15 Prozent einer Brustkrebserkrankung unerkannt. Weist eine Mammografie Auffälligkeiten auf, wird der Patient zur weiteren Untersuchung ins Brustzentrum überwiesen – hier stehen dann der Kernspintomograf (MRT) und das CT zur Verfügung. Mammografie plus MRT ergeben eine Erkennungsrate von 93 Prozent. Braucht es weitere Informationen, erfolgt eine Biopsie – Gewebe wird entnommen und histologisch untersucht. 

Im Brustzentrum Konstanz

Das Brustzentrum Konstanz hat ein leistungsstarkes Ultraschallgerät bestellt, das eine deutlich bessere, schnellere und weniger schmerzhafte Untersuchung für die Patienten bietet. Insbesondere mit dem Kauf dieses Geräts konnte das Klinikum Konstanz eine hervorragende Frauenärztin gewinnen, die Senior Mamma Operateurin ist. Damit kann der Leistungsstandard vor Ort auch zukünftig erhalten und verbessert werden. Das Gerät wurde vorfinanziert; das Geld fehlt derzeit an anderer Stelle.

Das Gerät hat eine Lebensdauer von ca. fünf Jahren und kostet EUR 55.000,-.

Der nächste Standort für eine gleichwertige Untersuchung war bisher Tuttlingen. Konstanz deckt somit mit dem neuen Gerät und dem Team den gesamten Bodenseekreis ab.

Was das Brustzentrum für uns bietet.

Jeder niedergelassene Gynäkologe kann seine Patientinnen ins Brustzentrum direkt überweisen. Hierbei gibt es keine Altersbegrenzung und keine Krankenkassenbevorzugung. Die Abteilung arbeitet interdisziplinär. Die Untersuchung muss nicht stationär, sondern kann ambulant vorgenommen werden, da das Klinikum Konstanz hierfür eine kassenärztliche Zulassung erhalten hat.

Soroptimist International Club Konstanz

Wir als SI Club sind an einer hervorragenden Brustkrebsfrüherkennung mehr als interessiert. Eine Unterstützung ist also im Interesse aller Frauen in der Region. Dennoch ist es beschämend, dass die Mittel aus der Bevölkerung generiert werden müssen und nicht durch den Staat oder das Land finanziert werden, deren Aufgabe die Finanzierung dieser Geräte ist. Die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel erlauben dem Klinikum Konstanz kaum innovative Neuanschaffungen, in der Regel gehen die Gelder für den Erhalt des Status quo weg. 

Helfen Sie mit: vor Ort oder auch mit einer direkten Spende an unser Hilfswerk. 

Soroptimist Konstanz Hilfswerk e.V. – Stichwort: Brustzentrum Konstanz– IBAN: DE 96 6929 1000 02244 82809

Kinderwünsche Weihnachten 2019

Freude schenken - eine Tradition seit neun Jahren

Bereits zum neunten Mal führt der Soroptimist International Club Konstanz seine Weihnachtsgeschenkaktion durch. Ab dem ersten Advent hängen die Wunschzettel von bedürftigen Kindern an den Christbäumen der

  • Bezirkssparkasse Reichenau und Allensbach
  • im Modehaus Fischer – Rosgartenstrasse
  • Mode Degenkolb in der Hussenstrasse
  • Gärtnerei Spiegel in der Mainaustrasse
  • in der Volksbank Konstanz sowie im 
  • Tertianum auf der Marktstätte Konstanz aus.

Ob Kapuzenpullis, Hausschuhe, Pyjamas, Gesellschaftsspiele, Bücher oder eine Taschenlampe, die Wünsche sind vielfältig und alle einfach zu erfüllen. Die Freude, die damit geschenkt wird, ungleich größer.

Die Auswahl der bedürftigen Kinder läuft diskret und anonymisiert ab. Die Wünsche haben in diesem Jahr die Arbeiterwohlfahrt, Caritas und der Sozialdienst katholischer Frauen mitgeteilt.

 


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